In den vergangenen Jahren ist es AW gelungen, seinen ökologischen Fußabdruck erheblich zu reduzieren.
Die Produktionsprozesse sind darauf ausgerichtet, Energieverbrauch und Abfälle deutlich zu reduzieren sowie die effiziente (Wieder-)Verwendung von Wasser sicherzustellen. Darüber hinaus nutzt AW Ökostrom aus der hauseigenen Solaranlage.
Mit der Entwicklung von Produkten aus verantwortlich beschafften Materialien, wie z. B. dem Sedna®- Teppichboden aus regeneriertem Nylon und dem recycelten Teppichrücken ECO FusionBac, trägt AW aktiv zur Sensibilisierung der Verbraucher bei.
Unser Streben nach Umweltverträglichkeit ist ein fortlaufender Prozess. Durch die kontinuierliche Einführung neuer Initiativen und die Anpassung unserer Prozesse steuern wir in die Zukunft. Unseren Planeten schützen – mit jeder Faser.
Schon 2003 hat sich AW den weit gefassten Maßnahmen des „Flemish Covenant Energy Benchmarking“ verpflichtet, wodurch sich die Energieeffizienz unserer Produktionsprozesse erhöht hat. 2016 ist AW der „Energiepolitischen Vereinbarung“ der flämischen Region, in der sich das Werk befindet, beigetreten und verankert damit die Energieeffizienz nachhaltig als wichtigen Faktor seiner Geschäftstätigkeit.
Neben der kontinuierlichen Überwachung konzentriert sich die Energiepolitik von AW auf Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen wie Wärmerückgewinnung, Lichtoptimierung und die Optimierung der Dampferzeugung. Dadurch konnte AW seinen Energieverbrauch von 2015 bis 2020 um 24 % senken.
AW nimmt auch am europäischen Emissionshandelssystem teil. Das Unternehmen hat seine CO2-Emissionen in 5 Jahren bereits um 25 % gesenkt und wird diesen Prozess in den kommenden Jahren fortsetzen.
AW hat 12.000 Photovoltaik- Solarkollektoren auf der 5,5 Hektar großen Dachfläche seiner Produktionsstätte im belgischen Ronse installiert. Etwa 75 % des erzeugten Solarstroms werden vor Ort genutzt, was 20 % des gesamten Stromverbrauchs des Unternehmens entspricht.
Dank dieser Sonnenkollektoren gelangen über einen Zeitraum von 20 Jahren 18.000 Tonnen weniger CO2 in die Atmosphäre.
Im Leben geht es nicht nur darum, zu konsumieren, sondern auch, etwas beizutragen.
AW verfolgt eine weitreichende Abfallvermeidungspolitik und ist ständig auf der Suche nach effizienten Lösungen für die Wiederverwendung und das Recycling von Abfällen. Innerhalb von 5 Jahren (2015–2020) ist es AW gelungen, die entstehenden Abfallmengen um 27 % zu reduzieren.
Der größte Teil des Abfalls, der nicht vermieden werden kann, wird von spezialisierten Abfallverwertern verarbeitet und zu Fasern, Textilien und Baumaterialien recycelt. Nur ein kleiner Teil des Restmülls wird zu Brennstoff für Zementöfen und Kraftwerke.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt der Produktentwicklung von AW. Das Unternehmen setzt bei seinen Produkten zunehmend auf recycelte Materialien und trägt so zur Sensibilisierung bei, indem es die Verbraucher zu umweltbewussten Entscheidungen anregt.
Mit der Marke Sedna® hat AW als erstes Unternehmen superweiche Teppiche aus Econyl®-Garn auf den Markt gebracht. Econyl® ist ein regeneriertes Nylongarn, das aus Abfallmaterialien wie ausgedienten Fischernetzen, alten Teppichen und Produktionsabfällen hergestellt wird.
Die Teppiche der Marken Sedna® und Gaia® sind mit einem ECO FusionBac-Textilrücken ausgestattet, der zu 100 % aus recycelten PET-Kunststoffflaschen besteht.
Mit Rücksicht auf die Umwelt zu handeln, bedeutet auch, dass wir Rücksicht auf Sie nehmen. Als Produktionsunternehmen, das sich in der Nähe eines Wohngebiets befindet, ist sich AW der Auswirkungen auf seine Umgebung bewusst. Sowohl mit den Anwohnern als auch mit den örtlichen Behörden werden laufend Gespräche geführt, um mögliche Belästigungen bestmöglich zu begrenzen.
So wird zur Überprüfung der Schallschutzeinrichtungen beispielsweise regelmäßig der Schallpegel in der Nachbarschaft gemessen. AW verwendet auch einen Biofilter zur Reinigung der Abluft aus der Latexeinheit, in der die Teppichrücken hergestellt werden. Der Biofilter entfernt über 80 % des Geruchs aus der Luft.
Innovation ist ein zentrales Merkmal der AW-Strategie. Das Unternehmen beteiligt sich an verschiedenen Forschungsprojekten, mit dem Ziel, Produkte und Prozesse noch nachhaltiger zu gestalten.
AW ist außerdem Mitglied im Verband der europäischen Teppichbodenhersteller (European Carpet and Rug Association, ECRA) und beteiligt sich aktiv an Maßnahmen des Verbands, die die Teppichindustrie zu einer Kreislaufwirtschaft führen sollen.
Man kann die Welt verändern, wenn sie einem wichtig genug ist.
Kein Wasser, kein Leben.
Kein Blau, kein Grün.
- Sylvia Earle, amerikanische Meeresbiologin, Ozeanographin, Forscherin, Autorin und Vortragende
Wasser ist bei AW ein wesentlicher Rohstoff, insbesondere für den Teppichdruck. Das Unternehmen investiert gezielt und optimiert die Produktionsprozesse, um den Wasserverbrauch nachhaltig zu senken. Die Sensibilisierung der Teams von AW leistet ebenfalls einen großen Beitrag zur Reduzierung des Wasserverbrauchs. Mit Erfolg: 2020 lag der Wasserbedarf pro Quadratmeter Teppichboden bereits um 21 % niedriger als 2015.
Das Abwasser des Unternehmens wird in der hauseigenen biologischen Wasseraufbereitungsanlage gereinigt. So werden 95 % der Schadstoffe aus dem Wasser entfernt. Außerdem werden 25 % dieses gereinigten Abwassers nicht abgeleitet, sondern nach einer zusätzlichen physikalisch-chemischen Reinigung in der Produktion wiederverwendet. Dies ist eine Spitzenleistung in der Branche. Derzeit laufen Pilotversuche mit weiteren innovativen Technologien, mit denen AW die Wasserwiederverwendung innerhalb von 5 Jahren um weitere 30 % steigern will.